Ratgeber der WS Direktbau GmbH, Fachbetrieb für Pflaster- und Tiefbau aus Wildau seit dem Jahr 2000. Stand: Oktober 2026.
Kurz gesagt
Den Hausanschluss für Strom stellt immer der zuständige Netzbetreiber her. Sie beantragen ihn dort, sobald Lageplan und Grundriss vorliegen. Bei einer Grundstückserschließung vergehen von der Planung bis zum Anschluss in der Regel 6 bis 9 Monate, je nach Versorger und Genehmigungslage auch länger. Zählerplatz und Hausinstallation übernimmt ein Elektrofachbetrieb. Die Erdarbeiten auf dem Grundstück macht ein Tiefbaubetrieb, sofern der Netzbetreiber sie nicht selbst ausführt. Wer in Königs Wusterhausen oder im Landkreis Dahme-Spreewald baut, plant alle Leitungen am besten in einem Arbeitsgang, damit nur einmal gegraben wird.
Das Wichtigste in Kürze:
- Den Anschluss an das öffentliche Stromnetz stellt der Netzbetreiber her. WS Direktbau übernimmt als Tiefbaubetrieb die Erdarbeiten auf dem Grundstück, soweit der Netzbetreiber sie nicht selbst ausführt.
- Stellen Sie den Antrag früh, denn eine Erschließung dauert von der Planung bis zum Anschluss in der Regel mehrere Monate.
- Zählerplatz und Hausinstallation gehören in die Hand eines beim Netzbetreiber eingetragenen Elektrofachbetriebs.
- Legen Sie Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation in einen gemeinsamen Arbeitsgang und pflastern Sie erst danach.
Hausanschluss Strom: Schritt für Schritt in der richtigen Reihenfolge
- Bestand klären: Holen Sie vor der Planung eine Leitungsauskunft bei den Versorgern ein und klären Sie, wo das Stromnetz in der Straße liegt. Daraus ergibt sich die kürzeste sinnvolle Trasse zum Haus.
- Hausanschlussraum festlegen: Legen Sie mit Ihrem Planer fest, an welcher Stelle die Leitungen ins Haus kommen. Davon hängt ab, wie lang die Gräben werden und ob Strom, Wasser und Telekommunikation gemeinsam eingeführt werden können.
- Netzanschluss beantragen: Stellen Sie den Antrag beim örtlichen Netzbetreiber mit Lageplan, Grundriss und dem erwarteten Leistungsbedarf. Geben Sie Wärmepumpe, Wallbox oder Photovoltaik gleich mit an, denn sie beeinflussen die Anschlussleistung.
- Anschlussbedingungen prüfen: Aus dem Angebot des Netzbetreibers geht hervor, wer den Graben auf dem Grundstück herstellt und welche Vorgaben für Trasse, Tiefe und Schutzrohre gelten. Erst danach lassen sich die Tiefbauarbeiten verbindlich anbieten.
- Alle Sparten bündeln: Stimmen Sie die Termine für Strom, Trinkwasser, Telekommunikation und gegebenenfalls Gas ab. Abwasser- und Regenwasseranschluss planen Sie im selben Bauabschnitt. So gibt es eine Baustelle statt mehrerer, und es wird nur einmal gegraben.
- Erdarbeiten ausführen: Der Leitungsgraben wird nach den Vorgaben hergestellt, der Aushub gelagert oder abgefahren. Wird für den Kanalanschluss tiefer gegraben, brauchen Baugruben, die tiefer als 1,25 m sind, eine Böschung oder einen Verbau nach DIN 4124.
- Anschluss herstellen lassen: Der Netzbetreiber verlegt das Anschlusskabel und setzt den Hausanschlusskasten. Der Elektrofachbetrieb baut den Zählerplatz und meldet die Anlage zur Inbetriebnahme an.
- Verfüllen und Oberfläche herstellen: Erst wenn alle Leitungen liegen, wird der Graben lagenweise verfüllt und verdichtet. Zufahrt, Pflaster und Außenanlagen kommen zum Schluss, damit fertige Flächen nicht wieder geöffnet werden müssen.
Bei einem unbebauten Grundstück ist der Stromanschluss Teil der gesamten Grundstückserschließung mit Wasser, Abwasser und Telekommunikation. Je früher alle Versorger mit demselben Lageplan arbeiten, desto besser lassen sich die Termine aufeinander abstimmen.
Wer ist für den Hausanschluss Strom zuständig?
Zuständig ist der örtliche Netzbetreiber, also der Versorger, dem das Stromnetz in Ihrer Straße gehört. Er ist nicht automatisch Ihr späterer Stromanbieter, den können Sie frei wählen. Der Netzbetreiber führt die Anschlussleitung bis zum Hausanschlusskasten im Gebäude. Für alles dahinter ist ein Elektrofachbetrieb zuständig.
Wann sollte man den Stromanschluss beantragen?
So früh wie möglich, sobald Lageplan und Grundriss mit der Lage des Hausanschlussraums feststehen. Die Wartezeit entsteht meist bei Antrag und Terminvergabe des Netzbetreibers. Die reinen Tiefbauarbeiten auf dem Grundstück dauern dagegen meist nur wenige Wochen.
Wer gräbt den Leitungsgraben auf dem Grundstück?
Das regelt der Netzbetreiber in seinen Anschlussbedingungen. Manche Netzbetreiber führen die Erdarbeiten bis zum Haus selbst aus, andere verlangen, dass Sie den Graben bauseits herstellen lassen. Im zweiten Fall beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Tiefbau und Erdarbeiten, der sich an die Vorgaben zu Trasse, Tiefe und Schutzrohr hält.
Kann man Strom und Abwasser in einem Graben verlegen?
Nicht immer im selben Graben, aber im selben Arbeitsgang. Der Abwasserkanal braucht Gefälle und liegt meist tiefer als Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen. Lage und Abstände geben die jeweiligen Versorger vor. Wie der Kanalanschluss geplant wird, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Hausanschluss Abwasser.
Wovon hängen die Kosten ab?
Den Netzanschluss selbst berechnet der Netzbetreiber nach seinen eigenen Preisen. Für die Arbeiten auf dem Grundstück zählen vor allem die Länge der Trasse vom Grundstücksrand bis zum Haus, die Bodenverhältnisse und die Entsorgung des Aushubs. Teurer wird es, wenn Pflaster oder Zufahrten geöffnet und wiederhergestellt werden müssen, der Bagger nicht nah genug herankommt oder neben Bestandsleitungen von Hand geschachtet werden muss. Teilen sich mehrere Leitungen einen Graben, sinkt der Aufwand pro Leitung meist deutlich.
WS Direktbau ist seit dem Jahr 2000 als Fachbetrieb für Tiefbau und Erschließung in Wildau tätig, mit eigenem Maschinenpark und als Mitglied im Güteschutz Kanalbau. Für alle Erdarbeiten auf Ihrem Grundstück haben Sie einen Ansprechpartner.
Sie planen einen Neubau oder die Erschließung eines Grundstücks in Königs Wusterhausen, Wildau oder im Landkreis Dahme-Spreewald? Senden Sie uns über unser Kontaktformular den Ort, die Art des Projekts, vorhandene Pläne wie Lageplan oder Grundriss, Ihren gewünschten Zeitraum und bekannte Leitungen. Sie können auch anrufen unter 03375 522833. Mit diesen Angaben können wir die Tiefbauarbeiten auf Ihrem Grundstück belastbar einschätzen. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
Häufige Fragen zum Hausanschluss Strom
Stellt WS Direktbau den Stromanschluss selbst her?
Nein. Den Anschluss an das öffentliche Netz stellt der Netzbetreiber her, Zählerplatz und Hausinstallation macht ein Elektrofachbetrieb. WS Direktbau übernimmt die Tiefbau- und Leitungsarbeiten auf dem Grundstück, also Erdarbeiten, Leitungsgraben und Verfüllen, soweit der Netzbetreiber diese Arbeiten nicht selbst ausführt.
Brauche ich vor dem Hausanschluss Baustrom?
Für die Bauphase in der Regel ja. Den Baustromanschluss beantragen Sie ebenfalls beim Netzbetreiber, meist über Ihren Elektrofachbetrieb. Stellen Sie den Baustromverteiler so auf, dass er die spätere Leitungstrasse und die Zufahrt für Maschinen nicht behindert.
Wie lange dauern die Tiefbauarbeiten für den Hausanschluss?
Die reinen Tiefbauarbeiten dauern meist wenige Wochen, je nach Witterung, Länge der Trasse und Abstimmung mit den Versorgern. Den Termin für den eigentlichen Anschluss legt der Netzbetreiber fest.
Wer bezahlt den Hausanschluss für Strom?
Die Kosten trägt der Anschlussnehmer, in der Regel also der Grundstückseigentümer. Der Netzbetreiber stellt den Netzanschluss nach seinen Preisen in Rechnung. Lassen Sie die Tiefbauarbeiten auf dem Grundstück selbst ausführen, kommen deren Kosten hinzu. Für diesen Teil unterbreiten wir Ihnen gerne ein verbindliches Angebot.
Kann ich die Einfahrt schon vor dem Stromanschluss pflastern?
Davon raten wir ab. Liegt das Pflaster schon, muss es für den Leitungsgraben wieder aufgenommen und danach neu verlegt werden. Sinnvoll ist diese Reihenfolge: erst alle Hausanschlüsse, dann Unterbau und Pflaster.
Transparenzhinweis: Dieser Ratgeber wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der WS Direktbau GmbH redaktionell geprüft. Verantwortlich für den Inhalt: WS Direktbau GmbH, Dorfaue 17, 15745 Wildau.