Region Berlin Süd · Brandenburg · LDS Tel. 03375 522833 Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr
Angebotsanfrage · 24 h Rückruf

Ökopflaster: versickerungsfähig pflastern in Brandenburg

Ratgeber der WS Direktbau GmbH, Fachbetrieb für Pflaster- und Tiefbau aus Wildau seit dem Jahr 2000. Stand: August 2026.

Ökopflaster ist ein Belag, bei dem Regenwasser nicht abläuft, sondern über breite Fugen, Sickeröffnungen oder ein wasserdurchlässiges Fugenmaterial in den Unterbau und von dort in den Boden gelangt. Damit das dauerhaft funktioniert, müssen Fugen, Bettung und Tragschicht durchgängig wasserdurchlässig aufgebaut sein. In Königs Wusterhausen, Wildau und im Landkreis Dahme-Spreewald bauen wir solche Flächen als Einfahrten, Höfe und Stellplätze.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Versickerungsfähig ist nicht der Stein allein, sondern der komplette Aufbau von der Fuge bis zum Untergrund.
  • Übliche Bauweisen sind Rasenfugenpflaster, Sickerfugenpflaster mit verbreiterten Fugen und Rasengittersteine.
  • Der Boden muss das Wasser aufnehmen können. Sandige Böden, wie sie in Brandenburg häufig sind, eignen sich meist gut, verdichtete oder lehmige Bereiche eher nicht.
  • Ob eine Versickerung nötig oder zulässig ist, richtet sich in Brandenburg nach der BbgVersFreiV und der örtlichen Satzung, das ist immer eine Einzelfallfrage.
  • Reicht die Fläche allein nicht aus, ergänzen wir eine Rigole oder einen Regenwasseranschluss.

Was kostet eine versickerungsfähige Pflasterfläche?

Leistung Richtwert
Pflasterarbeiten komplett inkl. Unterbau 50 bis 200 Euro/m²
Gepflasterte Fläche 60 bis 140 Euro/m²
Tragschicht und Unterbau 35 bis 80 Euro/m²
Bordsteinsetzung als Randeinfassung 25 bis 60 Euro/lfm
Erdaushub 15 bis 40 Euro/m³
Rigole zur Versickerung 1.500 bis 5.000 Euro
Drainage 30 bis 100 Euro/lfm
Regenwasseranschluss 2.000 bis 6.000 Euro

Diese Werte sind regionale Marktspannen zur Orientierung. Ein verbindliches Angebot erstellen wir nach einem kostenlosen Aufmaß vor Ort. Stand: August 2026.

Wie unterscheidet sich Ökopflaster von normalem Pflaster?

Beim klassischen Betonpflaster sind die Fugen schmal und mit feinem Sand verfüllt, das Wasser läuft über ein Gefälle zu einer Rinne oder einem Einlauf. Beim Ökopflaster bleiben die Fugen bewusst breit und werden mit Splitt oder einem Rasensubstrat gefüllt, oder der Stein hat eigene Sickeröffnungen. Dadurch bleibt das Regenwasser auf dem Grundstück, statt in die Kanalisation zu gehen. Optisch und beim Befahren unterscheiden sich die Flächen deutlich weniger, als viele erwarten.

Welche Bauweisen kommen für Einfahrten in Frage?

Für Pkw-Einfahrten setzen wir meist Sickerfugenpflaster mit verbreiterten Fugen ein, weil es befahrbar bleibt und trotzdem gut Wasser aufnimmt. Rasenfugenpflaster und Rasengittersteine passen besser auf Stellplätze, die nicht täglich befahren werden, und auf Wege. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der Belastung, dem gewünschten Aussehen und vom Untergrund ab. Bei unseren Pflasterarbeiten in Königs Wusterhausen klären wir das beim Aufmaß gemeinsam vor Ort.

Warum ist der Unterbau so entscheidend?

Eine versickerungsfähige Decke nützt nichts, wenn darunter eine dichte, stark verdichtete Schicht liegt. Wir bauen deshalb Bettung und Tragschicht aus wasserdurchlässigem Material mit geringem Feinkornanteil auf und verdichten so, dass die Fläche tragfähig bleibt und Wasser trotzdem durchgeht. Diese Arbeiten gehören in den Bereich Straßen- und Wegebau und entscheiden über die Lebensdauer der Fläche mehr als die Oberfläche selbst.

Was passiert, wenn der Boden das Wasser nicht aufnimmt?

Dann reicht die Fläche allein nicht aus. In dem Fall ergänzen wir eine Rigole unter oder neben der Fläche, die das Wasser zwischenspeichert und verzögert abgibt, oder wir führen es über einen Regenwasseranschluss ab. Beides gehört zu unseren Leistungen im Tiefbau und bei Erdarbeiten. Welche Lösung zulässig ist, hängt vom Grundstück, vom Grundwasserstand und von der örtlichen Satzung ab.

Brauche ich eine Genehmigung für die Versickerung?

In Brandenburg regelt die BbgVersFreiV, unter welchen Bedingungen eine Versickerung von Niederschlagswasser ohne gesonderte Erlaubnis möglich ist. Ob in Ihrem Fall eine Versickerung nötig oder zulässig ist, hängt vom Einzelfall und von der örtlichen Satzung ab, eine pauschale Aussage gibt es dazu nicht. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde oder beim zuständigen Amt nach, bevor Sie planen. Wir richten die Ausführung dann nach den Vorgaben aus, die für Ihr Grundstück gelten.

Wie pflege ich eine versickerungsfähige Fläche?

Die Fugen können mit der Zeit durch Laub, Feinsand und Abrieb zusetzen, dann sinkt die Aufnahmefähigkeit. Kehren Sie die Fläche regelmäßig ab und entfernen Sie grobe Ablagerungen, statt Feinmaterial in die Fugen einzuarbeiten. Bei Rasenfugen gehört normales Mähen dazu. Verlorenes Fugenmaterial bei Splittfugen sollten Sie gelegentlich nachfüllen.

Und im Winter?

Versickerungsfähige Flächen lassen sich räumen wie andere Pflasterflächen auch, beim Streugut richten Sie sich nach der jeweiligen Gemeindesatzung. In Königs Wusterhausen gilt laut Gemeindesatzung: Glätte zwischen 7 und 20 Uhr unverzüglich beseitigen, nach 20 Uhr gefallener Schnee werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr. Die Verkehrssicherungspflicht bleibt rechtlich beim Eigentümer, auch wenn Sie die Durchführung an einen Dienstleister vergeben. Wir übernehmen im Winterdienst die Durchführung und die Dokumentation jedes Einsatzes.

WS Direktbau ist seit dem Jahr 2000 als Fachbetrieb in Wildau tätig, mit eigenem Maschinenpark, eigenen Leuten und einem festen Ansprechpartner für Ihr Projekt. Wir sind Mitglied im Güteschutz Kanalbau (RAL-GZ 961).

Sie planen eine versickerungsfähige Einfahrt, einen Hof oder einen Stellplatz? Senden Sie uns Ort, ungefähre Fläche und Ihren Materialwunsch über unser Kontaktformular oder rufen Sie an unter 03375 522833. Wir melden uns für ein kostenloses Aufmaß vor Ort.

Häufige Fragen zu Ökopflaster und Versickerung

Ist Ökopflaster mit dem Auto befahrbar?

Ja, für Pkw-Einfahrten und Stellplätze gibt es passende Bauweisen, vor allem Sickerfugenpflaster mit verbreiterten Fugen. Entscheidend ist ein tragfähiger, wasserdurchlässiger Unterbau und eine saubere Randeinfassung. Für dauerhaft schwere Lasten planen wir den Aufbau entsprechend stärker.

Wie lange dauert der Bau einer Ökopflaster-Einfahrt?

Reine Pflaster- und Tiefbauarbeiten dauern in der Regel wenige Wochen, je nach Fläche, Witterung und Zustand des Untergrunds. Kommen Erschließungs- oder Anschlussarbeiten dazu, verschiebt sich der Zeitrahmen deutlich. Einen belastbaren Ablauf nennen wir Ihnen nach dem Aufmaß vor Ort.

Was kostet Ökopflaster pro Quadratmeter?

Pflasterarbeiten inklusive Unterbau liegen regional bei etwa 50 bis 200 Euro pro Quadratmeter, je nach Material, Muster und Aufwand für den Unterbau. Diese Werte sind regionale Marktspannen zur Orientierung. Ein verbindliches Angebot erstellen wir nach einem kostenlosen Aufmaß vor Ort.

Ersetzt Ökopflaster eine Rigole?

Nicht immer. Wenn der Boden gut aufnahmefähig ist und die Fläche im Verhältnis zur Regenmenge ausreicht, kann die Fläche allein genügen. Bei schlecht durchlässigem Boden, hohem Grundwasserstand oder großen angeschlossenen Flächen ergänzen wir eine Rigole. Das klären wir vor der Ausführung am konkreten Grundstück.

Arbeiten Sie auch außerhalb von Wildau?

Ja. Wir sind in Königs Wusterhausen, Wildau und im gesamten Landkreis Dahme-Spreewald und Umgebung tätig. Nennen Sie uns Ort und Fläche, dann sagen wir Ihnen, ob und wann wir das Projekt übernehmen können.

Transparenzhinweis: Dieser Ratgeber wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der WS Direktbau GmbH redaktionell geprüft. Verantwortlich für den Inhalt: WS Direktbau GmbH, Dorfaue 17, 15745 Wildau.