Ratgeber der WS Direktbau GmbH, Fachbetrieb für Pflaster- und Tiefbau aus Wildau seit dem Jahr 2000. Stand: Oktober 2026.
Ein Wasserfilter am Hausanschluss sitzt in der Regel direkt hinter dem Wasserzähler und hält Partikel wie Sand oder Rost aus dem Netz zurück. Den Einbau übernimmt ein Installateurbetrieb, nicht der Tiefbaubetrieb. Wer in Königs Wusterhausen oder im Landkreis Dahme-Spreewald neu baut, sollte den Filter gleich zusammen mit Hausanschluss und Leitungsgraben einplanen, damit Platz und Ablauf stimmen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Der Hauswasserfilter gehört zur Trinkwasserinstallation im Haus und sitzt hinter dem Wasserzähler, meist im Hausanschlussraum, Keller oder Technikraum.
- Den Anschluss an das öffentliche Netz stellt der Wasserversorger her, den Filter setzt ein Installateur.
- WS Direktbau ist Tiefbaubetrieb, kein Installateur: Wir übernehmen die Erd- und Leitungsarbeiten auf dem Grundstück.
- Ein mechanischer Filter hält feste Partikel zurück, er enthärtet das Wasser nicht.
- Beim Neubau lohnt es sich, Trinkwasser, Abwasser und Regenwasser in einem Zug zu planen, damit nur einmal gegraben wird.
Vom Netz bis zum Wasserfilter: der Ablauf beim Neubau
- Anschluss beantragen: Sie beantragen den Trinkwasseranschluss bei Ihrem zuständigen Wasserversorger. Er legt fest, wo die Leitung auf Ihr Grundstück kommt und welche Vorarbeiten er von Ihnen erwartet.
- Leitungen gemeinsam planen: Klären Sie früh, wo Trinkwasser, Abwasser und gegebenenfalls Regenwasser verlaufen und wo der Hausanschlussraum liegt. Bekannte Bestandsleitungen gehören von Anfang an in den Plan. Bei einem unbebauten Grundstück ist das Teil der Grundstückserschließung.
- Tiefbau auf dem Grundstück: Ein Fachbetrieb übernimmt den Tiefbau und die Erdarbeiten, verlegt Abwasser- und Regenwasserleitungen und stellt den Kanal-Hausanschluss her. Den Graben für die Trinkwasserleitung stimmt er mit dem Versorger ab. Wird tiefer als 1,25 m gegraben, ist nach DIN 4124 eine Böschung oder ein Verbau nötig.
- Anschluss durch den Versorger: Der Versorger stellt den Anschluss an das öffentliche Netz her und setzt den Wasserzähler.
- Verfüllen und Oberfläche: Erst wenn alle Leitungen liegen und, wo gefordert, abgenommen sind, wird der Graben lagenweise verfüllt und verdichtet. Danach folgen Einfahrt, Wege oder Pflasterflächen.
- Filter und Hausinstallation: Im Haus baut der Installateur den Wasserfilter direkt hinter dem Wasserzähler ein und schließt die weitere Trinkwasserinstallation an. Er berät Sie auch zu Filtertyp und Wartung.
Brauche ich überhaupt einen Hauswasserfilter?
Ein Hauswasserfilter hält Sand, Rost und andere Partikel aus dem Versorgungsnetz zurück, bevor sie in Leitungen, Armaturen und Geräte gelangen. Ob er für Ihre Anlage vorgesehen werden muss und welche Ausführung passt, beurteilt der Installateur. Beim Neubau ist es einfacher, ihn von Anfang an einzuplanen, als später nachzurüsten.
Wo genau wird der Wasserfilter eingebaut?
Der Filter kommt direkt hinter den Wasserzähler, also an den Anfang der Trinkwasserinstallation im Haus. So schützt er alle nachfolgenden Leitungen und Geräte. Planen Sie dort genug Platz für die Wartung ein. Rückspülbare Filter brauchen zudem einen Abfluss in der Nähe.
Wer baut den Wasserfilter ein?
Der Filter ist Teil der Trinkwasserinstallation. Arbeiten daran gehören in die Hand eines Installateurbetriebs, der in einem Installateurverzeichnis eines Wasserversorgers eingetragen ist. Ihr Versorger gibt Ihnen dazu Auskunft. WS Direktbau baut keine Filter ein, sondern übernimmt die Arbeiten im Erdreich.
Was übernimmt WS Direktbau beim Hausanschluss?
Wir sind Tiefbaubetrieb, kein Installateur. Auf dem Grundstück übernehmen wir Erdarbeiten, Leitungsgräben, Abwasser- und Regenwasserleitungen, Drainagen und den Kanal-Hausanschluss. Den Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz stellt der jeweilige Versorger her, den Wasserfilter setzt der Installateur. Nach den Leitungsarbeiten stellen wir die Oberfläche wieder her, auf Wunsch auch als Pflasterfläche.
Was kostet der Tiefbau rund um den Hausanschluss?
Die Kosten für Filter und Einbau nennt Ihnen der Installateur. Für die Arbeiten im Erdreich gelten im Raum Königs Wusterhausen diese Marktspannen: Erdaushub 15 bis 40 Euro pro m³, ein Kanal-Hausanschluss 3.000 bis 8.000 Euro, eine komplette Grundstückserschließung 13.000 bis 45.000 Euro. Wo Sie in dieser Spanne landen, hängt vor allem von Bodenart, Leitungslänge, Zufahrt, Entsorgung des Aushubs und vorhandenen Leitungen ab.
Diese Werte sind regionale Marktspannen zur Orientierung. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein verbindliches Angebot. Stand: Oktober 2026.
WS Direktbau ist seit dem Jahr 2000 Fachbetrieb für Tiefbau und Pflasterarbeiten in Wildau und im Landkreis Dahme-Spreewald, mit eigenem Maschinenpark und als Mitglied im Güteschutz Kanalbau. Für alle Erdarbeiten auf Ihrem Grundstück haben Sie einen Ansprechpartner.
Sie planen einen Neubau und brauchen die Erdarbeiten für Hausanschluss und Leitungen? Senden Sie uns Ort, ungefähre Fläche und vorhandene Pläne über unser Kontaktformular oder rufen Sie an unter 03375 522833. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
Häufige Fragen zu Wasserfilter und Hausanschluss
Entfernt ein Hauswasserfilter auch Kalk?
Nein. Ein mechanischer Hauswasserfilter hält feste Partikel zurück, gelöste Stoffe wie Kalk bleiben im Wasser. Für Kalk gibt es eigene Anlagen, dazu berät Sie Ihr Installateur.
Muss ein Wasserfilter gewartet werden?
Ja. Je nach Bauart wird der Filter regelmäßig rückgespült oder der Filtereinsatz gewechselt. Wie oft, steht in der Anleitung des Herstellers. Lassen Sie sich die Handgriffe vom Installateur zeigen.
Wer ist für die Leitung zwischen Straße und Wasserzähler zuständig?
Den Anschluss an das öffentliche Netz stellt der Wasserversorger her. Welche Teile der Leitung bis zum Wasserzähler in seiner Verantwortung liegen und welche Vorarbeiten Sie auf dem Grundstück leisten, regeln die Bedingungen Ihres Versorgers. Die Tiefbauarbeiten auf dem Grundstück kann ein Fachbetrieb wie WS Direktbau übernehmen.
Wie viel Zeit braucht der Tiefbau für einen Hausanschluss?
Reine Tiefbauarbeiten nehmen meist wenige Wochen in Anspruch, je nach Witterung und Umfang. Bei einer kompletten Erschließung vergehen von der Planung bis zum Anschluss in der Regel 6 bis 9 Monate, je nach Versorger und Genehmigungslage auch länger.
Transparenzhinweis: Dieser Ratgeber wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der WS Direktbau GmbH redaktionell geprüft. Verantwortlich für den Inhalt: WS Direktbau GmbH, Dorfaue 17, 15745 Wildau.